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GOQUEER REVIEW – Siebzehn

Inhalt

Paula ist heimlich in ihre Klassenkameradin Charlotte verliebt. Diese ist jedoch mit Michael liiert und scheint im ersten Moment kein Interesse an Paula zu haben. Daraufhin lässt sich Paula auf ihren Klassenkameraden Tim ein. Tim hegt jedoch echte Gefühle für Paula, die ihn eigentlich nur als Ablenkung sieht. Schon bald wird ihr klar, dass das nicht funktioniert und möchte Charlotte wieder näherkommen. Auf einer Party kommen sich Charlotte und Paula endlich näher, sodass es fast zum Kuss kommt. Auch Charlotte wird nun bewusst, dass sie mehr für Paula empfindet. Somit trennt sie sich von Michael. Doch währenddessen verführt Lilli, eine Klassenkameradin, Paula. Die beiden verbringen eine Nacht zusammen. Aber schon bald ist ersichtlich, dass Lilli nur mit den Gefühlen von Paula spielt und erzählt in der Schule herum, dass die zwei eine intime Nacht hatten. Charlotte bekommt dies mit und ist verletzt. So entwickelt sich ein Konflikt/Streit zwischen Paula und Charlotte, indem sich die beiden das erste Mal gestehen wie sie füreinander fühlen. Auf einer Party stellt Paula Lilli zur Rede und ertränkt sie fast in einem See.

 

Pro/Kontra

Die Regisseurin, Monja Art, zeigt eine ganz neue Sichtweise auf das Thema Homosexualität. Für jede Figur im Film ist es selbstverständlich, dass zwei Frauen oder zwei Männer zusammen sein können. Somit lässt der Film hoffentlich in die baldige Zukunft blicken. Mit vielen eingestreuten Grafiken wie Social-Media Beiträgen oder Chat-Nachrichten bekommt der Film eine moderne Fassade. Auch Gedankensequenzen, die die gewünschte Situation der Protagonisten zeigen verdeutlichen und untermalen die Handlung. Ein moderner und positiver Film im Hinblick auf das Thema Homosexualität. Der Film endet mit einem offenen Schluss. Der Zuschauer weiß nicht, ob die beiden nun zusammen sind oder ihre eigenen Wege gehen. Dies ist ziemlich schade, da man den Eindruck hat, dass der Film eigentlich noch gar nicht zu Ende ist bzw. die ganzen geschehenen Handlungen zu keinem wirklichen Ergebnis führen. Ebenso wird der Konflikt zwischen den zwei Protagonisten ziemlich extrem dargestellt, obwohl die beiden sich vorher nie gesagt haben, was sie füreinander fühlen. Eine Szene, in der dies vor dem klarer wird wäre als Vorbasis für den Konflikt besser gewesen.

Hier Siehst du das ganze Video

GOQUEER ON FOCUS – Dez 17

GOQUEER ON FOCUS – ist eine queere Sendung aus Magdeburg. Jeden Monat mit den aktuellen Themen aus der Welt, Deutschland und Sachsen-Anhalt. In der Dezemberausgabe sind junge Akteure vom Jugendtheaterclub des Theater Magdeburg zu Gast im Studio. Sie arbeiten gerade an einem Stück mit dem Arbeitstitel “Fucking Amal”. Als Vorlage für das Stück diente der gleichnamige Jugendfilm aus dem Jahre 1998 “Fucking Åmål” in Deutschland unter dem Namen Raus aus Åmål veröffentlicht.

Im Film geht es um die Jugendlichen Agnes und Elin die beide in der Kleinstadt Åmål leben. Beide Mädchen könnten scheinbar nicht verschiedener sein: Elin ist das beliebteste und schönste Mädchen der Schule ist, währenddessen Agnes auch nach dem Umzug eine Außenseiterin geblieben. In der Schule munkelt man abfällig, dass sie lesbisch sei. Tatsächlich ist Agnes heimlich in Elin verliebt. Aber auch Elin ist anders als ihre Freunde. Sie möchte mehr vom Leben, als es in Åmål möglich zu sein scheint. 

Unter anderem erzählt der Jugendtheaterclub des Theater Magdeburg wie die Grundzüge des Filmes im Stück umgesetzt werden.

GOQUEER NEWS – Dez 17

GOQUEER fasst die wichtigsten queeren News des letzten Monats für euch zusammen. In der Dezember Ausgabe ist unter anderem mit dabei Öffnung der Ehe in Österreich, Grindr mit mehr Geschlechtern…

Wenn du noch mehr als  die queeren News erfahren möchtest, dann kannst du dir die ganze Sendung GOQUEER ON FOCUS auf unserem YouTube-Channel GOQUEER.TV anschauen

Jahrestag: 1. Jahr GOQUEER.TV

Wenn man es genau nimmt sind es schon 1 Jahr und 21 Tage. Am 04. Dezember 2016 fand unser erstes Treffen statt. Dort haben wir die Grundzüge, die Ausrichtung sowie den Namen des Projektes festgelegt. Wir haben unseren Jahrestag ein wenig Verpennt durch den ganzen Stress in der Vorweihnachtszeit. Aber besser Spät als nie 😉

Bildcollage 1. Jahr GOQUEER.TV

GOQUEER REVIEW – Holding the man

John und Timothy lernen sich in den 70er Jahren in der Schule kennen. Schnell verlieben Sie sich ineinander. Dass sie auch zu diesen Zeiten schon eine glückliche Beziehung mit allen Höhen und Tiefen führen können, zeigt der Film “Holding the man” von Neil Armfield. Robert von GOQUEER lädt derweil zu einer kleinen Filmvorstellung in sein Fernsehwohnzimmer ein. Was ist besonders schön an dem Film? Was überzeugt nicht so? Und welches tragische Schicksal müssen die beiden Liebenden am Ende durchstehen?