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29. März: Gemeinsames Treffen der Jugendgruppen aus Halle und Magdeburg

COME_IN_Queerulanten_altErst waren die Hallenser bei uns zum Grillen, dann sind wir in Halle gewesen und haben neben einer interessanten Stadtführung einen schönen Spieleabend verbracht. Das kann man doch zur Tradition machen! Also laden wir am 29.3. die Hallenser wieder nach Magdeburg ein, diesmal zu einem gemütlichen Tag im Regenbogencafé. Neben einem gemeinsamen Mittagessen könnten wir ein besonderes Monopoly mit Bezug zur Schwulenszene Magdeburg spielen. Falls du weitere Ideen hast, was wir mit den Queerulanten zusammen unternehmen können, schreib es uns per Mail, auf Facebook oder auf einer der anderen Plattformen, die du am Ende dieser Seite findest.

Treff ist um 11 Uhr im Café des LSVD. Gegen 11:45 holen wir die Queerulanten vom Bahnhof Buckau ab.

Bild und Ton: Unsere Medienprojekte und Filmtipps

news-comeinfilmeDie Palette der Medien ist breit und das Internet lebt vom Angucken. Klar, dass wir nicht nur Text schreiben können, sondern uns auch mit Videos und Grafiken ausprobieren. Diese sind jetzt auf eine eigene Seite gepackt und dort jederzeit abrufbar. Mit dabei sind Videos, die in Jugendprojekten entstanden, Filmtipps sowie die Grafiken einer Plakatkampagne.

news-aktionzehn Dort neu dazu gekommen ist ein kleiner Clip, der im Rahmen der Aktion Zehn entstanden ist. Mit dieser Aktion werden einerseits LesBiSchwule Selbsthilfegruppen in Rußland unterstützt, andererseits in Deutschland ein Bewusstsein dafür geschaffen, wie schlimm eigentlich die Lage für Schwule, Lesben und Bisexuelle in Rußland ist. Für letzteres Ziel wurde die Videoaktion ins Leben gerufen, in der möglichst viele Menschen vor der Kamera den einen Satz sagen, der auch bei uns im Video zu hören ist.
Der in ComeIN gedrehte Clip wurde allerdings noch um Outtakes erweitert. So wird die Situation etwas aufgelockert und man hat einen Anlass zum Schmunzeln.
Viel Spaß beim Anschauen!

10. Februar: Infoabend zur Situation von LSBTI* in Russland

news-gayfolksmovementComeIN lädt während der olympischen Winterspiele zu einem Infoabend über Hintergründe und Auswirkungen der antihomosexuellen Gesetzgebung in Russland in das Regenbogencafé des LSVD Sachsen-Anhalt ein. Wanja Kilber von der Gruppe “Quarteera” (“queer” auf russisch) wird uns berichten, wie es zu dem Gesetz kam und was es für die Menschen vor Ort bedeutet. Ein kleiner Abstecher in die Geschichte der russischen Lesben- und Schwulenbewegung ist mit einbegriffen. Im Anschluss ist eine Diskussionsrunde angedacht.

*LSBTI = Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Intersexuelle

07. Februar: Gay Folks Movement

news-gayfolksmovementIm Februar finden die Olympischen Winterspiele in Sochi, Russland statt. Olympia bedeutet neben sportlichen Höchstleistungen aber auch das Eintreten gegen Diskriminierung jeder Art. Dieser olympische Gedanke widerspricht sich dieses Mal mit dem Austragungsort, denn in Russland wurde erst 2013 ein Gesetz zum Verbot von “Propaganda” gleichgeschlechtlicher Lebensweisen erlassen. Damit ist alles auf offener Straße verboten, was auch nur im Entferntesten nach schwul-lesbischem Verhalten aussieht: Ein Kuss, Händchen halten – ja selbst ein Zulächeln könnte notfalls als homosexuell verstanden werden. Demonstrationen, Aufklärungsprojekte, öffentliche Hilfseinrichtungen und viele weitere Initiativen fallen definitiv unter das Gesetz und sind damit auch verboten. Keine Hilfe für Lesben, Schwule und Bisexuelle in Russland. Schlimmer noch: Wenn der Staat zeigt, dass er Homosexualität nicht gut findet, fühlen sich viele Ermutigt, ihre Homophobie selbst offen auszutragen. Viele Schwule und Lesben sind bereits Opfer von Gewaltattacken geworden.

Das Gay Folks Movement bietet ein Dach, um vielfältige Proteste gegen diese Politik zu bündeln, größere Aufmerksamkeit zu erreichen und viele einzelne Stimmen zu einem gewaltigen Ruf zu vereinen. Initiiert wurde es von der Hirschfeld-Eddy-Stiftung – der Menschenrechtsstiftung des LSVD.

Zum Start der olympischen Winterspiele ruft das Gay Folks Movement zu einer Protestbewegung auf. Weltweit sollen um 16:14 GMT (also 17:14 Uhr Ortszeit) die Stimmen gegen Diskriminierung in Russland laut werden. Das gemeinsame Zeichen: Blaue Augenbrauen und ein roter Bart. Wir werden uns in Magdeburg diesem Aufruf anschließen und eine eigene Kundgebung durchführen. Gegen 17 Uhr beginnt sie an der Ecke Ernst-Reuter-Allee / Breiter Weg (am MVB-Kiosk).

Was bringt uns 2014

news-2014Wenn ein Jahr abgeschlossen ist und das neue beginnt, geistert oft die Frage herum, was es uns denn eigentlich bringen wird. Alle sind voller Erwartungen und darum wollen wir euch nicht weiter auf die Folter spannen, was bei ComeIN im Jahr 2014 alles geplant ist.

Mittlerweile Tradition ist der bunte Rainbwoflash zum internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai. Dieses Mal findet er direkt im Vorfeld der Kommunal- und Europawahlen statt. Es ist also zu erwarten, dass es etwas politischer wird.

Apropos Politik: Bereits viel früher finden die olympischen Winterspiele im Russischen Sotschi statt. Nicht nur unser Bundespräsident hat seine Teilnahme wegen der schlechten Menschenrechtssituation in Russland abgesagt. Gerade Lesben und Schwule sind dort schwerer Diskriminierung ausgesetzt, da Homosexualität nicht öffentlich erwähnt oder gar gezeigt werden darf und viele Gewaltattacken auf “schwul” wirkende verübt werden. Daher wollen wir während der Winterspiele am 10. Februar einen Themenabend zur Situation von Lesben und Schwulen in Rußland durchführen und denken dabei an eine Zusammenarbeit mit der russisch-orthodoxen Gemeinde in Magdeburg, die aber erst noch angefragt werden muss.

Zu einer weiteren Tradition entwickeln sich immer mehr gegenseitige Besuche mit der Jugendgruppe aus Halle – den Queerulanten. Für Februar oder März ist geplant, dass sie uns im Regenbogencafé besuchen kommen

Der LSVD hat auch in diesem Jahr wieder zwei Veranstaltungen für die Jugendgruppe vorgesehen: Melanie Bittner wird an einem Montag in der zweiten Jahreshälfte eine Studie über die Geschlechterkonstruktion und Darstellung von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen in Schulbüchern vorstellen und Clara Morgan wird aus ihrem Buch “Mein intersexuelles Kind. Männlich, weiblich, fließend” vorlesen. Darüber hinaus bietet der LSVD selbst noch zahlreiche andere Veranstaltungen – einige davon in der CSD-Woche – an.

Apropos CSD: Auch den wird es 2014 wieder geben, und zwar vom 8. bis 17. August. Wahrscheinlich wird der CSD Magdeburg e.V. auch wieder die ein oder andere GayDance-Party veranstalten.

Im Verlauf des Jahres werden sich sicher noch weitere besondere Abende und Veranstaltungen ergeben. So läuft die Recherche zu einer weiteren Buchlesung und von unserem Kurzfilm “Du Schwuchtel!” hat man sicher noch nicht zum letzten Mal gehört.